Bumerang e.V. ist durch seine langjährige soziale Arbeit im Landkreis Oder-Spree zu einem wichtigen Träger in der Flüchtlingsarbeit geworden.

Der Verein Bumerang e.V. unterstützt die Geflüchteten in dezentralen Übergangswohnungen in Beeskow und im ländlichen Gebiet.

In Beeskow ist auch ein Wohnverbund angesiedelt. Des Weiteren wird ein Übergangswohnheim in Beeskow durch den Verein betreut.

Im Februar 2016 eröffnete der Bumerang e.V. in Eisenhüttenstadt einen Wohnverbund als ein Modellprojekt des „Trainingswohnens“.

Der Verein führt zudem zahlreiche integrierende Maßnahmen eigenständig durch, darunter u.a. Koordination ehrenamtlicher Flüchtlingsarbeit, Betreuung ehrenamtlicher Deutschkurse sowie Bereitstellung von Gemeinschaftsangeboten (z.B. „Essen ist Gemeinschaft“).

 

 Migrationsfachberatung

Schwerpunkte (zu folgenden Fragen wird beraten):
  • Beratung zu aufenthaltsrechtlichen Fragen und Verfahrenswegen (einschließlich des Asylverfahrens) sowie der Familienzusammenführung
  • Perspektivberatung im Rahmen der Rückkehr, Aus-/Weiterwanderung
  • Identifizierung besonders schutzbedüftiger Personen
  • Beratung in spezifischen sozialleistungsrechtlichen Fragen
  • Unterstützung bei komplexen Problemlagen in Zusammenarbeit mit Regeldiensten
Zielgruppe (beraten werden):
  • Geflüchtete (asylsuchende, geduldete und anerkannte Flüchtlinge) und Spätaussiedler sowie ihre Angehörigen
  • Mitarbeiter der unterbringungsnahen Migrationssozialarbeit

 

Gewaltschutzkoordination

„Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“

 

Unter dem Dach der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ haben das BMFSJ und UNICEF gemeinsam mit einem breiten Netzwerk von Partnern „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ erarbeitet.

Die Mindeststandards sollen als Leitlinien für die Erstellung und Umsetzung von Schutzkonzepten in jeder Form von Flüchtlingsunterkunft gelten und erstrecken sich insbesondere auf die Bereiche Personal, strukturelle und bauliche Voraussetzungen bis hin zum Risikomanagement bei Gewalt- und Gefährdungssituationen und dem Monitoring der erzielten Fortschritte.

Ziel der Initiative ist es, die Sicherheit von Kindern, Frauen und Jugendlichen sowie anderen besonders schutzbedürftigen Personen in Not- und Gemeinschaftsunterkünften zu verbessern. Zusammen mit den Leitern der Unterkünfte entwickeln und implementieren die Koordinatorinnen und Koordinatoren spezifische Schutzkonzepte  und verfolgen Ihre Umsetzung. Sie sind die zentralen Ansprechpersonen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Beschäftigte in den Flüchtlingsunterkünften. Zu ihren Aufgaben gehört die Organisation von Schulung der in der Einrichtung tätigen Personen, die von UNICEF und Partnern, u.a. zu Fragen des Kinderschutzes, kinderfreundlichen Orten und entsprechenden Angeboten entwickelt wurden. Zudem organisieren die Koordinatorinnen und Koordinatoren die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort und informieren die Bewohnerinnen und Bewohner über ihre Rechte sowie über Angebote zur Integrationsförderung.

Das Projekt „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration finanziert.

http://www.gewaltschutz-gu.de/